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Das ungeborene Herz

UngeboreneHerz
Die Herzton-Untersuchung, auch Kardiotokographie (CTG) genannt, gehört heute zu den Routine-Untersuchungen in der Schwangerschaft. Mit einem Ultraschallkopf werden die Herztöne und die Wehentätigkeit empfangen und als Herzfrequenzkurve registriert.
Bei Risikoschwangerschaften und Übertragungen (Überschreiten des errechneten Geburtstermins) sind diese Untersuchungen mehrmals wöchentlich oder sogar täglich erforderlich. Die Untersuchung wird durch den niedergelassenen Gynäkologen oder eine Hebamme durchgeführt, außerhalb der Sprechzeiten auch von Entbindungskliniken. Die Registrierung dauert 30 Minuten
.

Für Schwangere aus den ländlichen Räumen ist das mit erheblichem Aufwand verbunden. Insbesondere an den Wochenenden, wenn die Arztpraxis nicht besetzt ist, müssen sie für die Untersuchung die Klinik aufsuchen. Der Kreis Segeberg möchte Familien im ländlichen Raum unterstützen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist es insbesondere für den strukturschwacheren Nord-Ost-Kreis wichtig, dass Familienfreundlichkeit und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung geboten werden. Daher möchte der Kreis mit dem Projekt "Ungeborenes Herz" ein telemedizinisches Versorgungsangebot etablieren.
Durch den Einsatz eines telemedizinischen CTG kann die werdende Mutter die Untersuchung selber von zuhause aus durchführen. Das gespeicherte CTG wird per Modem (Funk- oder Festnetz) in ca. 10 Sekunden an den fachärztlich besetzten Kreißsaal übertragen, der rund um die Uhr beratend tätig sein kann. Die Schwangere erhält direkt nach der Datenübertragung eine Rückmeldung und Empfehlung. Die Information wird der Schwangeren, der Hebamme, dem Kreißsaal und dem niedergelassenen Gynäkologen gleichzeitig zur Verfügung gestellt, so dass der optimale Einweisungszeitpunkt in die Klinik gemeinsam abgestimmt werden kann.

Seit August 2010 haben die Segeberger Kliniken mobile Wehenschreiber im Einsatz. Insgesamt wurden drei Tele-CTG-Geräte angeschafft. Diese bestehen aus:

  • einem elastischen Gurt,
  • einem Wehendruckmesser,
  • einem Ultraschallknopf,
  • einem Analysegerät,
  • und einem Mobiltelefon.

Dieses Paket wird in einem Koffer für die Schwangere bereitgestellt. Mit dieser Ausstattung kann die werdende Mutter das CTG von zuhause aus durchführen.
Von Oktober 2010 bis September 2011 fand eine Studie „CTG-Telemonitoring in häuslicher Umgebung“ statt. Dieses Projekt wurde von den Segeberger Kliniken, MedComm und der Fachhochschule Flensburg durchgeführt. Die Schwangeren, die das Tele-CTG nutzten wurden zur Verständlichkeit und Handhabung des Geräts, so wie zur Zufriedenheit mit dem Angebot befragt.

Ein Beitrag des Senders RTL Nord zum Thema Tele-CTG der Segeberger Kliniken:
Reportage Tele-CTG

Ansprechpartner für das Projekt sind:

Dr.-Ing Klaus Westphal
Kreis Segeberg
Regionalmanagement
Hamburger Straße 30
23795 Bad Segeberg
Tel.: 04551 951 204
klaus.westphal@kreis-se.de

Werner Smidt
Segeberger Kliniken Gruppe
Telemedizinisches Zentrum
Am Kurpark 2
23795 Bad Segeberg
Tel.: 04551 802 9488
werner.smidt@segebergerkliniken.de