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Gesundheitspark Bad Segeberg

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Bad Segeberg – Möglich, dass sich die wahre Bedeutung einer Parkanlage in Bad Segeberg bald nur noch Besuchern mit großem Latinum erschließen wird. „Cor magicum", heißt der Arbeitstitel für Bad Segebergs neuestes Projekt, das vorgestern von Klaus Westphal vom Regionalmanagement des Kreises im Bad Segeberger Planungsausschuss vorgestellt wurde. Zu deutsch: „Magisches Herz".

Magie verbreitete sich im Bürgersaal nicht angesichts der Visionen von Westphal. Eher Skepsis. Doch er ermunterte die Politiker, analog zum Projekt „Stadt am See" einen Gesundheitspark anzustreben. Der könnte ausgehend von den Segeberger Kliniken und dem vorhandenen Kurpark um die Landschaft des Großen Segeberger Sees erweitert werden. So könnte das größte Herzzentrum Norddeutschlands davon profitieren. Denkbar sei auch ein Trainingszentrum für Ausdauersportarten und Kunstinstallationen rund ums Herz, auch sollen die Reha-Patienten der Kliniken unter
medizinischer Anleitung später spezielle Trainingspläne umsetzen können. Rudern und Paddeln solle angeboten werden. Hier könnte man mit örtlichen Bootsvereinen zusammenarbeiten, so Westphal. Angesprochen werden dürfte – siehe lateinische Überschrift – zahlungskräftiges Bildungsbürgertum. Westphal empfahl, die hochprozentige Sole in der Segeberger Karstlandschaft durch Brunnen – wie im mondänen Kurort Bad Oeynhausen – erlebbar zu
machen.

Der Große Segeberger See

Wichtig sei es, die Aktivregion Holsteins Herz einzubeziehen. Es geht um Geld, genauer um Fördermittel von Land und EU. Zurzeit würden vom Land gerade touristische Projekte „sehr intensiv" gefördert. Davon profitierten bislang besonders die Ostseebäder, erzählte Westphal. Auch Bad Segeberg könnte „bei entsprechender Ausrichtung" Geld – bis zu 50 Prozent – bekommen. Nur auf diese Weise ist offensichtlich ein Seepark und die Idee von „der Stadt am See" finanzierbar. Erster Schritt wäre eine Machbarkeitsstudie schon 2009. Es folgt dann ein Finanzierungskonzept. Ganz wichtig: Ins gesamte Gesundheits-Terrain um den Großen Segeberger See
solle auch Stipsdorf und Klein Rönnau einbezogen werden.
Wir haben doch schon jede Menge Konzepte in den Schubladen, wurde eingeworfen. Bauamtsleiterin Antje Langethal sagte den Stadtpolitikern klipp und klar, dass derartige Machbarkeitsstudien und vor allem ein noch fehlendes Integriertes Stadtentwicklungskonzept für die kommenden 15 Jahre unbedingte Voraussetzung sei, um überhaupt an Städtebaufördermittel heranzukommen. Bad Segeberg habe noch große Potenziale im
Gesundheitstourismus, so Westphal. Und das mit dem lateinischen Namen „Cor magicum" müsse ja nicht endgültig sein. Er solle das Ganze doch lieber „Park der Herzen" nennen, habe ihm die Landrätin ans Herz gelegt .