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Gutachten des Kreises - EKG-Projekt wird enden, Ärztenetzwerk ausgebaut

Kreis Segeberg - Die Telemedizin im Kreis Segeberg soll ausgebaut werden . Erste Ergebnisse eines Gutachtens zum Austausch medizinischer Dienstleistungen über elektronische Medien wurden auf einem Workshop mit 25 Unternehmen der Gesundheitsbranche im Vitalia Seehotel in Bad Segeberg diskutiert. "Für Patienten mit Herzinsuffizienz ist es eine große Erleichterung, wenn sie nicht jeden Tag für das EKG das Haus verlassen müssen, sondern es selbst ableiten und auf elektronischen Weg zum Arzt schicken können", sagte Prof. Dr. Roland Trill von der Fachhochschule Flensburg. Damit spielte der Wissenschaftler auf die Arbeit des Telemedizinischen Zentrums der Segeberger Kliniken an, an dem die Datenübermittlung seit Jahren so gehandhabt wird. Er bedauerte, dass dieses Projekt nun auslaufen soll. Die AOK wolle den Vertrag mit den Segeberger Kliniken nicht verlängern. Weiter ausgebaut werden soll hingegen ein ärztliches Netzwerk zwischen 35 Praxen, den Krankenhäusern in Bad Segeberg und dem Forschungszentrum Borstel. "In seinem Rahmen werden auf besonders abfesicherte Weise Daten ausgetauscht", erläuterte Dr. Klaus Westphal. Er kümmert sich in der Kreisverwaltung um die Gesundheitsregion Segeberg. Prof. Dr. Walter Teichmann von der Fachhochschule Lübeck stellte den Nutzen der Telemedizin heraus. "Er ist unbestritten, und die technischen Voraussetzungen sind gegeben. So können Mediziner Aufnahmen problematischer Befunde elektronisch schnell an einen Spezialisten weiterleiten und von ihm begutachten lassen. Allerdings fehlt es bei manchen Ärzten noch an der Akzeptanz." Telemedizin kann die Folgen des demografischen Wandels abfedern. Mit zunehmendem Alter steigt einerseits der Bedarf an medizinischer Versorgung, andererseits wird es für Patienten auch wegen zunehmender Gebrechlichkeit schwieriger, den Arzt zu besuchen. Welche Perspektiven die neue Technik bietet und wie sie vermehrt genutzt werden kann, soll das vom Kreis Segeberg in Auftrag gegebende Gutachten klären. Die Kosten von 42 000 Euro teilen sich Kreis, Wirtschaftsministerium und die Fachhochschulen Flensburg und Lübeck.

Segeberger Zeitung, 02.07.2009