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Planer entwickeln Ideen für Gesundheits-Angebote in ganz Bad Segeberg

Bad Segeberg – Bis das „Cor Magicum" (Magisches Herz) schlägt, wird noch eine Menge Wasser die Trave hinunter fließen. Gestern stellten die Planer des Projekts erste Zwischenergebnisse auf dem Weg zum Gesundheitspark vor, der diesen Namen tragen soll. Noch sind die Resultate aber theoretischer Natur und lassen nur Fans von Säulen-Diagrammen glücklich werden.

Während eines Workshops vor gut zwei Monaten hatten 70 Teilnehmer in der Mühle zusammengesessen und Ideen für einen Gesundheitspark zusammengetragen Der Plan ist, Bad Segebergs Potenzial als Gesundheitsstandort besser zu nutzen und neben Wildwest-Spektakel und Möbelverkauf auch überregional durch Gesundheitsangebote bekannt zu werden.

Da für einen großen park kein Platz in der Stadt ist, sollen die vorhandenen Angebote besser vernetzt und vermarktet werden. Wer sich zum Beispiel für Nordic Walking interessiert, muss erst einmal die örtlichen Sportvereine abklappern, bis er einen geeigneten Kursus findet. Dasselbe gilt für andere Angebote. Es gibt keine zentrale Stelle, die all das, was Bad Segeberg ohnehin schon bietet, zusammenführt. Quasi die ganze Stadt soll ein „Gesundheitspark" werden.


„Wir müssen einen zentralen Anlaufpunkt für den Gesundheitspark schaffen", sagte Joachim Möller, Diplomingenieur für Freiraum- und Landschaftsplanung vom Büro Planung + Moderation. Wie so ein Zentrum aussieht, wo es liegt, was es bietet? Alles noch offen. Ein Info-Center könnte es sein, vielleicht auch ein Haus mit Café, es könnte Räume für Sport, Schulungen und Wellness geben. Praxen einer Sauna und einen Pool. Neben der direkten Anlauflaufstelle sind auch Broschüren und eine Internetpräsenz nötig, Das alles ist Säule 1: „Einen Punkt setzen".

Säule 2 heißt „In den Raum greifen" und beinhaltet die Schaffung von „Aktiv-Plätzen" am Großen Segeberger See, von „Ruhe-Plätzen" und einem „Vital-Parcours". Was konkret hinter diesem Begriffen steht, soll auch noch erarbeitet werden,. Drei Planungsbüros sind damit befasst. Die Europäische Union und das Land Schleswig-Holstein zahlen dafür 19 000 Euro an Fördergeld, durch weitere Beträge der Stadt Bad Segeberg und der Segeberger Kliniken kommen im Endeffekt 28 000 Euro zusammen. Säule 3 heißt „Ereignisse schaffen" ist noch genauso variabel. Es könnten neben dem alljährlichen Herztag der Segeberger Kliniken weitere Ereignisse gesundheitlicher Natur kreiert werden.

Bis März sollen nun konkretere Vorschläge auf dem Tisch liegen – was laut Möller aber nicht heißt, dass alle anderen Ideen, die in der Mühle entstanden sind, damit vom Tisch gewischt sind.

„Der Prozess ist sehr dynamisch", findet Katharina Silies vom Regionalmanagement MedComm. Eine Beteiligung von außen sei erwünscht. Wer Ideen beisteuern will, kann sich melden – zum Beispiel bei der Stadt Bad Segeberg, für die Bauabteilungsleiterin Antje Langethal an dem Vorhaben mitwirkt.

Da die Stadt derzeit auch ein Integriertes Stadteinwicklungskonzept (ISEK)erarbeitet – also eine Art strukturierten Leitfaden für Bad Segebergs Zukunft – könnten der Gesundheitspark und dieses Konzept gut zusammengeführt werden. Schließlich ist beides noch Zukunftsmusik.

Segeberger Zeitung, 17.12.2009